| "Politik hört zu": Schülerinnen und Schüler fordern mehr Mitbestimmung |
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„Wir stellen die Sinnhaftigkeit der Bundesländerebene infrage.“ So lautete das Fazit der ersten von neun Schülerpräsentationen im niederösterreichischen Landtagssaal. Die Abgeordneten mussten bei solch scharfen Worten zwar schlucken – blieben aber ruhig. Denn das Motto der Veranstaltung lautete: „Politik hört zu.“ Mehr als 200 niederösterreichische Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit und nahmen am vergangenen Mittwoch auf den Sesseln der Landtagsabgeordneten Platz. Die Politiker wurden auf die Zuschauerränge verwiesen. Schülerinnen und Schüler aller Schularten, von Polytechnischen Schulen und Berufsschulen über berufsbildende mittlere und höhere Schulen bis hin zu allgemein bildenden höheren Schulen diskutierten über die Themen „Europa und Heimat“, „Mitbestimmung und Verantwortung“, „Arbeitsplatz und Mobilität“. Ziel war es, das politische Interesse der Jugendlichen zu fördern und ihnen die Gelegenheit zu bieten, ihre Sicht der Dinge zu präsentieren. Inhaltlich ausgearbeitet wurde das gesamte Projekt in Zusammenarbeit vom niederösterreichischen Landtag mit dem Landesschulrat für Niederösterreich. Wissenschaftlich begleitet wird es durch die Pädagogische Hochschule Niederösterreich. Mehr dazu auf der Homepage des Medienpartners "die Presse".
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